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Was bringt eine Kerze im Gewächshaus?

Teelichter, Grabkerzen, sogar Spezialkerzen mit extrem langer Brenndauer wie die Ökologische FireFly-Kerzen, können Wärme erzeugen. Wenn kein Stromanschluss vorhanden ist, Gas und Paraffin nicht als Wärmelieferant in Frage kommen, sind und bleiben sie sie ein Notbehelf. Man kann sie nicht regeln, den Bedarf kaum errechnen und ob sie effektiv sind hängt davon ab, ob das Gewächshaus isoliert, winddicht und nicht zuletzt von der Außentemperatur ab. Zusätzlich kann man durch Teelichtöfen oder Brennöfen aus Terracotta die Wärmeverteilung optimieren. Wichtig zu wissen, nicht selten sind solche Kerzen, frei ausgestellt, der Grund für einen Feuerwehreinsatz, denn die meisten Gewächshäuser sind ja mit Kunststoffplatten eingedeckt.

Welche Gemüsepflanzen kann man überwintern?

Alle Gemüse, die mehrjährig wachsen, so wie es die Blütenstauden im Garten auch tun. Das sind beim Blattgemüse z.B. Ackerlauch, Etagenzwiebeln, Berglauch, Sauerampfer, Garten- Ampfer, Ausdauernder Spinat, (Guter Heinrich), Löwenzahn (Kultursorten) (In wärmeren Gebieten, oder mit Winterschutz) , Cardy und Artischocken. Neuseeländer Spinat, und das Gewöhnliche Tellerkraut, auch Kuba-Spinat, Winterportulak oder Postelein bzw. Winterpostelein genannt, säen sich immer wieder selbst aus. Staudenkohl, Ewiger Kohl, Topinambur, Meerrettich, Petersilienwurzel. Dazu viele mehrjährige Kräuter, wie Estragon, Liebstöckel u.v.a.

Wie funktioniert Permakultur?

Das Grundprinzip der Permakultur, mit der Natur nicht gegen die Natur. Das fängt beim Klima an. Noch tun wir alles eine Klimakatastrophe herbeizuführen.

Das passiert nicht nur „irgendwo“, sonders täglich bei uns. Zwar ist Klimawandel immer auch ein natürlicher Vorgang, den es immer gegeben hat, der jetzt aber durch unser Verhalten in Bezug auf die Umwelt rasant beschleunigt wird. Einmal durch Nutzung fossiler Brennstoffen wie Kohle und Erdöl, durch Massentierhaltung, Abholzung der Regenwälder und vieles mehr. Klima vor Ort ist ein Teil davon. Permakultur ist eine Einstellung, was kann „ich“ verändern, beeinflussen?

Im Garten (aber auch in der Landwirtschaft!) ist es zu erst der Boden, wie behandelt man den Boden, wie fördert man die kleinsten, aber wichtigen Mikroorganismen. Denn der Boden ist eigentlich ein perfektes System aus Mineralen, organischem Material und Milliarden von kleinen Mikroorganismen, zusammen mit Wasser und Luft in ständiger Wechselbeziehung steht.

Dieses System darf man nicht laufend zerstören, nicht „Durcheinander“ bringen.
Man muss den Boden schützen, z.B. durch Mulch, Schutz vor Austrocknung, Überdüngung usw.
Permakultur ist, so wenig wie möglich in den Kreislauf eingreifen. Der Boden wäre dann ein erster Schritt. Ohne einen gesunden Boden keine Permakultur.

Der nächste Schritt, wie kann man Tiere (-und den Menschen) mit in den Kreislauf der Natur einbeziehen. Wenn man Tiere nicht selber hält, wie kann man im Kreislauf ihre Exkremente als Dünger nutzen.
Weiter spielt die Auswahl der Pflanzen für den Garten eine Rolle, mehrjährige, Bäume, Sträucher (Obstbäume, Obststräucher und Nussbäume) und Stauden, einjährige Gemüse. Bei den Pflanzen nicht nur an den „essbaren“ Nutzen, sondern an die Insekten denken.

Natürlich werden keine Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt, vieles kann man den Nützlingen überlassen, wenn man ihnen Unterschlupf gewährt. (Florfliegenkasten)
Permakultur funktioniert also dann, wenn man immer das „Ganze“ im betrachtet.

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Was versteht man unter Permakultur?

Permaculture im Original aus Australien setzt sich aus den Begriffen „permanent“ und „agriculture“ zusammen, ist mehr als Anbauplanung, sondern die Grundlage einer ethischen Haltung zur Sicherung der Lebewesen auf der Erde.
Das Grundprinzip der Permakultur, mit der Natur nicht gegen die Natur. Permakultur ist eine Einstellung, was kann „man“ verändern, beeinflussen?

Für den Gartenbesitzer ist es der Garten, für den Landwirt der Boden. Für den Normalbürger das Haushuhn, für den Agronomen die Massentierhaltung. Im Garten (aber auch in der Landwirtschaft!) fängt das beim Boden an, wie behandelt man den Boden, wie fördert man die kleinsten, aber wichtigen Mikroorganismen. Denn der Boden ist eigentlich ein perfektes System aus Mineralen, organischem Material und Milliarden von kleinen Mikroorganismen, zusammen mit Wasser und Luft in ständiger Wechselbeziehung steht. Dieses System darf man nicht laufend zerstören, nicht „Durcheinander“ bringen.

Man muss den Boden schützen, z.B. durch Mulch, Schutz vor Austrocknung, Überdüngung usw.
Permakultur ist, so wenig wie möglich in den Kreislauf eingreifen. Der Boden wäre dann ein erster Schritt. Ohne einen gesunden Boden keine Permakultur.

Der nächste Schritt, wie kann man Tiere in den Kreislauf der Natur einbeziehen. Tiere als Lebewesen, nicht als Ware.
Das Konzept der Permakultur soll nachhaltige Landwirtschaft (oder Gartenwirtschaft) sein. Mischkulturen, Fruchtwechsel, aber auch mehrjährige Bäume, Sträucher und Gemüse. Verzicht auf Pestizide, natürliche Dünger. Bestimmte Insekten fördern, die wiederum Schädlinge vertreiben.

Die Idee hinter der Permakultur, alles im Einklang mit der Natur unter Einbeziehung aller Lebewesen.

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Was braucht man um Selbstversorger zu werden?

Einen Garten, Zeit und Freude an der Gartenarbeit.
Nicht Schaden kann ein Gewächshaus oder Frühbeet.
Wie fängt man an:
Man benötigt, Spaten, Schaufel, Harke, Krail oder Sauzahn.

Der Boden wird vorbereitet, evtl. mit Nährstoffen versorgt und in Beete eingeteilt.
Man informiert sich über Mischkultur, Fruchtfolge und erstellt einen Anbauplan.
Danach versucht man Samen und bei einigen Pflanzen, wie Meerrettich oder Topinambur, Teilstücke zu erhalten.
Dazu bieten sich im Frühjahr Tauschbörsen vor Ort an, vor allem, weil dort regionale Sorten verkauft oder getauscht werden. Den Rest erwirbt man im Fachhandel.

Zum Garten gehört, das man die Wasserversorgung sichert, Wasser kann man speichern, einen Brunnen bohren oder der öffentlichen Leitung entnehmen.
Je nach Jahreszeit muss man auch Obst und Beerensträucher pflanzen, die meist die nachhaltigste Kulturmaßnahme bleiben.
Um schnell zum Erfolg zu kommen, beginnt man ansonsten mit Salat, der auch noch selbstverträglich ist, man kann ihn also laufend pflanzen (aussäen) ohne Bodenmüdigkeit zu riskieren.
Zum Schluss, man braucht Geduld, sonst wird es nichts mit der Selbstversorgung!

Was darf im Gemüsegarten nicht fehlen?

Kartoffeln, Erntezeit von Juni bis Oktober, Frühanbau und Lagerung.
Salat , auch Asia Salate ganzjährig
Spinat Frühanbau und Winterspinat: Erntezeit September bis Oktober

Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, die auch noch alle Mineralstoffe enthält (Zu ihnen zählen Magnesium, Calcium, Kalium, Jod und Selen und die Mengenelementen Magnesium, Calcium und Kalium.) zur Verfügung stellt, sollte unbedingt anbauen:

Bohnen: Erntezeit Juli bis Oktober
Beerenobst: späte Sorten wie die Herbsthimbeere werden zwischen August und Oktober geerntet
Brokkoli: Erntezeit Juni bis Oktober
Fenchel: Erntezeit Juni bis Oktober
Grünkohl: Erntezeit Oktober bis Februar
Rucola: Erntezeit bis Oktober
Obst frisch und mit Lagerung
Dazu nach Vorlieben:
Rettich,
Möhren.
Mangold
Sellerie
Porree
Palmkohl
Spitzkohl
Weißkohl
Kohlrabi
Und viele Sorten mehr.

Was anbauen als selbstversorger?

Um die Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten auch nur annährend zu beschreiben, würde ein umfangreiches Buch nötig sein. Dazu kommen noch die persönlichen Vorlieben!

Als Grundnahrungsmittel wird sicher die Kartoffel zu nennen sein. Kartoffeln sind reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Kalium, Magnesium und Eisen. Sie bestehen zu 78 Prozent aus Wasser und sind deshalb kalorienarm.

Auch die Vitamine B1, B2 und C stecken sind in der Knolle. Als Pellkartoffeln enthalten sie mehr Kalium als beispielsweise Möhren. Ob Getreide angebaut wird hängt von den Möglichkeiten der Weiterverarbeitung ab. Alte Arten wie Amarant sind wieder gefragt, auch hier ist die Auswahl groß.

Die Hülsenfrüchte Erbsen, Bohnen dürfen nicht fehlen, da sie, getrocknet ihre Nährstoffe auch im Winter verfügbar macht. Erbsen sind dabei die beliebtesten Hülsenfrüchte. Beim frischen Verzehr unterscheidet man solche, die ohne Hülse verzehrt werden (Schal- oder Schälerbsen) und solche die mit Hülse gegessen werden (Zuckererbsen). Erbsen sind gesund weil sie viel Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten, also eine reiche pflanzliche Proteinquelle. In 100 Gramm grünen Erbsen sind es immerhin 6 Gramm Protein.

Der Eiweißgehalt bei getrockneten Erbsen ist noch höher. Bei Bohnen ist das nicht viel anders, pflanzliches Eiweiß und viele Ballaststoffe. Daneben Vitamine wie Vitamin B2, Vitamin B6 und Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Auch Mineralstoffen kommen in Bohnen vor – unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium.

Natürlich gehören zur Selbstversorgung Salate aller Art, nicht zuletzt Asia Salate, die man mit einfachen Methoden, im Frühbeet und Gewächshaus sogar ganzjährig anbauen kann. Möhren, Zwiebeln, Rettiche u.v.m. kommen nach Bedarf und Vorliebe dazu. (Tomaten, , Gurken, Zucchini, Beeren und Obst aller Art, ebenfalls nach den Möglichkeiten!

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Welches Holz eignet sich am besten für ein Hochbeet?

Im Prinzip kannst Du jedes Brettholz verwenden – wirst dann aber, je nach Holzart, nur recht kurze Freude daran haben. Wo Holz, Erde und Wasser zusammentreffen, kommt es dann nämlich beizeiten zum Modern des verwendeten Holzes. Und Bretter am Hochbeet auszutauschen, ist im Nachhinein bekanntlich sehr aufwändig. – Am geschicktesten verwendest Du daher von vornherein Lärchenholz. Das hat sich zum Verbauen im Kontext von Nässe seit Jahrhunderten als sehr haltbar und langlebig bewährt. Mehr noch, als vergleichsweise Douglasienholz. Tipp: Wenn Du die Pfosten des Beetes mit Kappen bestückst, sind auch die Stirnseiten (= die Schnittseiten des Pfostenholzes) witterungsgeschützt.

Kann man ein Hochbeet auch nur mit Erde befüllen?

Grundsätzlich wäre das denkbar. Macht aber in der Praxis nicht wirklich Sinn.

Denn:

1. Berechne einfach mal das Volumen Deines Hochbeetes. Je nach Ausführung, sind das leicht einmal über 100 Liter oder gar ein Vielfaches davon. Jetzt betrachte das Volumen als nasse Erde, wovon jeder Liter – grob – ein Kilogramm+ wiegt. Bedeutet: Schnell hast Du auf kleiner Fläche ein hohes Gewicht beieinander. Je nach Standort, z.B. einem Balkon, kann das die Grenze des statisch möglichen überschreiten. Wann immer Du also ein Hochbeet befüllst, kläre erforderlichenfalls die Tragfähigkeit des Untergrundes in kg/m2 ab.

2. Du brauchst jeweils nur eine Höhe der Erdschicht, die der Wuchstiefe der Pflanzen entspricht, die Du in Deinem Hochbeet kultivierst. Für Radieschen etwa, langen 20 – 25 cm Erdschicht. Für einen Rettich oder eine Schwarzwurzel bräuchtest Du leicht mal 40-45 cm. Gehe für Dein Hochbeet also von einer Tiefe der Wurzelschicht von etwa 30 – 50 cm aus. Meist reichen etwa 30 cm.

3. Du benötigst also für ein z.B. 80 cm hohes Hochbeet nicht auch 80 cm Füllhöhe der Erde. Es reicht eine Pflanzwanne im Hochbeet, die 30 -50 cm tief ist und die du mit Erde befüllst. Üblicherweise ist diese Pflanzwanne aus robuster, fester Folie geformt. Gib also Obacht, dass Du sie beim Arbeiten im Hochbeet nicht mit Deinem Werkzeug beschädigst. Sonst läuft das Gießwasser aus und es gibt unter dem Hochbeet eine mords Sauerei.

4. Für Pflanzwannen bis etwa 30 cm Tiefe verwendest Du zum Befüllen am besten eine tonhaltige, möglichst mineralische Qualitätspflanzerde. Die enthält z.B. einen hohen Anteil an Bims. Kriegst Du gerade keine mineralische Erde, nimm eine tonhaltige Qualitätserde und mische die zu 30 Prozent mit Blähton. Da vor Pflanzbeginn noch Langzeitdünger hineingeben – dann bist du prima präpariert. Tipp: Willst Du im Hochbeet Tomaten anbauen, verwende Tomatenerde. Denn Tomaten benötigen viel Kalium!

5. Tiefere Pflanzwannen kannst Du im Schichtenaufbau befüllen, wie er dem klassischen Hügelbeet abgeguckt ist. Zuunterst also kleingeschnittenes Zweigwerk, darüber wenig frischer und etwas mehr reifer Kompost, darüber Mutterboden aus dem Gartenbeet oder mineralische Pflanzerde (s. Punkt 4, oben). Wichtig: Achte stets darauf, dass Hochbeete ohne Pflanzwanne bzw. Folienwanne an ihrer Unterseite mit einem engmaschigen Drahtgeflecht verschlossen sind, damit sich in Deiner Erdmischung keine Mäuse einnisten können!