Ein paar Tipps für den April, denn der macht ja bekanntlich was er will. | Bio Green
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Ein paar Tipps für den April, denn der macht ja bekanntlich was er will.

Und so kann um diese Jahreszeit noch kalt sein, eben typisches Aprilwetter. Im Gewächshaus kommt es, trotz Frostwächter, zu hoher Luftfeuchtigkeit. Es bilden sich Tropfen an den Blättern. Darum muss man mit dem Gießen, besonders bei Paprika, Tomaten und Auberginen usw., äußerst sparsam sein. Noch besser wäre es allerdings die Luft durch einen kleinen Ventilator, unabhängig von der Heizung zu bewegen. Das verhindert Pilzkrankheiten, die sich erst bei hoher Luftfeuchtigkeit entwickeln. Solarventilatoren funktionierenleider nur bei genügend Licht, man braucht den Ventilator aber an trüben Tagen und in der Nacht. Die Hauptbestandteile der Luft, -Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxyd und Wasserdampf sind unsichtbar. Eigentlich muss man die Luft eher als „Dünger“ ansehen. Bei der Photosynthese stellen die Pflanzen aus dem Kohlendioxyd der Luft (CO2) dem Wasser und den Nährstoffen aus dem Boden unter Einwirkung des Sonnenlichtes Zucker, Stärke und Zellulose, sowie viele andere ihre Aufbaustoffe her. Dabei wird Sauerstoff verbraucht und ausgeschieden. Dafür muss, auch wenn das Wetter noch kalt ist, zumindest kurz- gelüftet werden. Die kalte Luft darf aber nicht direkt auf junge Pflanzen treffen, sie sind besonders gefährdet Zuvor zum Schutz in dieser Zeit ein Vlies über die Pflanzen legen. Mit einer Heizung (zur Sicherheit!) im Gewächshaus, kann man Tomaten jetzt schon pflanzen, mit Gurken sollte man aber noch bis zum Ende des Monats warten. Neben dem Abstand, je nach Sorte, ist es wichtig richtig zu pflanzen. Gerade eigene Aussaaten sind oft „vergeilt“, also lang, die sollte man unbedingt tiefer pflanzen, dann entwickeln sie zusätzliche Wurzeln am Stengelteil. Allerdings nicht zu tief. Es ist auch möglich stattdessen die Tomatenpflanzen schräg zu setzen. Schon nach wenigen Tage haben sie sich wiederaufgerichtet. Wenn man Tomaten zuvor schon einmal in größere Töpfe gesetzt hat und kompakte Pflanzen entstanden sind, nur so tief wie zuvor im Topf zuvor setzen. Waren auch schon im letzten Jahr, oder sogar mehrfach, Tomaten an dieser Stelle, sollte man den Boden austauschen, oder zumindest großzügig an der Pflanzstelle verbessern. (Erneuern!) Tomaten bevorzugen einen schwach sauren, stets frischen (leicht feuchten) und humusreichen Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,0. Der Boden sollte locker, durchlässig und nicht zu sandig oder zu fest (Ton/Lehm) sein.

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