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Sommerblumen pflanzen – Tipps und Tricks

Wenn man es genau nimmt, Botaniker ordnen die Sommerblumen den sogenannten „Annuellen" zu. Das sind Einjahresblumen, die ihre Entwicklung innerhalb eines Jahres durchlaufen. Die Gärtner sehen das anders, sie verwenden auch mehrjährige Pflanzen als Sommer- oder Balkonblumen. Oft werden heute sogar Stauden als  Balkonpflanzen verwendet. Genau so wichtig sind Kräuter (meist ja auch Stauden) und Gemüse als Balkon- oder Naschgemüse.

Ein Platz für Sommerblumen findet sich überall

Mit den bekannten Sommerblumen wird der Balkon, die Terrasse, aber auch der Garten selbst immer mehr zum Wohnzimmer im Freien. Man will sich dort, wie aus dem Urlaub gewohnt, in einer schönen, blütenreichen Umgebung aufhalten, mit Freunden feiern oder sich einfach nur erholen. Neben Pflanzen mit mediterranem Charakter wie Zitrusgewächse, Oleander oder Palmen, sorgen die bunten Sommerblumen für die richtige Stimmung. Geschmackvoll im wahrsten Sinne des Wortes, wird es durch die Kräuter, Balkontomaten, kleinen Paprika usw. Dabei werden Schalen, Kübel und Kästen als Pflanzgefäße genutzt. Natürlich können die klassischen Balkonblumen, wie Geranien, Begonien usw. auch in ein Beet gepflanzt werden. Die Auswahl der Pflanzen ist reine Geschmacksache, Kriterien sind eine lange Blütezeit, meist bis zum Frost und eine reiche Ernte bei Gemüse.

Tipps für die Praxis

Wenn auch schon früh im Jahr - meist ab April - Sommerblumen angeboten werden, mit dem Auspflanzen immer warten, bis die Frostgefahr überstanden ist. Orientieren Sie sich dabei an den Eisheiligen. Beim Einpflanzen in die Gefäße auf hochwertige Blumenerde achten, nur sie hält bis zum Herbst durch ohne zu verschlämmen. Billigerde mit hohem Schwarztorfanteil ist ungeeignet. Ob torffreie Erde oder komposthaltige, immer sollte ein Tonanteil vorhanden sein. Gute Blumenerde erkennt man mit etwas Erfahrung beim Anfassen. Sie ist immer locker, das kann ein hoher Anteil Weißtorf oder Kokos sein. Gute Blumenerde ist in der Regel braun, nicht etwa schwarz. Auch weitere Zuschlagstoffe wie Rindenhumus, Perlite oder Lava in vielen Blumenerden verbessern die Struktur.

Besonders wichtig ist die Düngung, die Beet- und Balkonpflanzen sollen ja den ganzen Sommer bis in den Herbst blühen. Dazu brauchen sie viele Nährstoffe. Da sie aber nicht nur wachsen, sondern reichlich blühen sollen, spielt die Auswahl des Düngers eine große Rolle.  Einige Pflanzen haben einen erhöhten Eisenbedarf. Im Lauf des Sommers zu kann es zu Vergilbungen zwischen den Blattadern (Chlorosen) kommen. Dazu gehören: Blaue Fächerblume, Petunie, Surfinia, Margeriten und Elfenspiegel.

Übrigens, flüssige Balkonlumendünger lassen sich in der Anwendung optimal an das jeweilige Wachstum anpassen. Langzeitdünger sind praktisch, man kann sich aber nicht grundsätzlich auf die Dauer der Verfügbarkeit verlassen, hier muss man Nährstoffmangel erkennen!

Ganz egal, was für ein Gefäß man bepflanzt, es muss ausreichend Abzugslöcher im Boden haben, damit nach einem Dauerregen (oder, wenn man einmal zu gut gegossen hat) überschüssiges Gießwasser jederzeit ablaufen kann.

Bei einigen Kästen oder Kübeln sind diese Löcher im Boden zwar markiert, müssen aber vor dem Bepflanzen noch durchstoßen werden. Vor dem Bepflanzen eine Drainage aus Tonscherben einfüllen. Übrigens, die Farbe der Kästen und Kübel ist natürlich Geschmacksache, jedoch sollte man Schwarz meiden. In schwarzen Gefäßen heizt sich der Wurzelballen zu schnell auf, es kann zu Wurzelverbrennungen kommen.

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Ohne Pflege geht es nicht

Achten Sie auf eine bunte Mischung in Töpfen und Kästen. Die Geranie ist nach wie vor die beliebteste Balkonblume. Nach dem Kauf –das gilt natürlich für alle Balkonblumen- möglichst bald pflanzen, niemals ohne Licht lagern. Ohne Licht vergilben die Blätter. Vor dem Einpflanzen den Wurzelballen tauchen.  Bei Hängegeranien und Geranien mit gefüllten Blüten, die Stützen in den ersten Wochen stecken lassen, damit die feinen Stängel bei Wind oder Regen nicht geknickt werden. Viele Balkonblumen wie die Geranien (Pelargonium-Hybriden), Pantoffelblumen und Margeriten putzen sich nicht selbst. Das heißt: Ihre welken Blüten werden braun und bleiben an den Stängeln hängen. Das sieht nicht nur schlecht aus, sondern führt schnell zu Fäulnis, vor allem nach anhaltendem Regen. Andere Balkonblumen setzen Samen an (Tagetes). Das kostet die Pflanzen unnötig Kraft. Auch welke Blätter müssen regelmäßig entfernt werden.

Sommerblumen richtig gießen 

Man kann bereits beim Kauf seiner Balkonkästen an die Bewässerung denken, manche haben nämlich Wasserspeicher im Zwischenboden. Das Wasser wird über feine, hohle Glasfaserdrähte in die Erde befördert. Eine ständige, ausreichende Bewässerung ist gewährleistet. Bei dieser Art der Bewässerung kann es weder zu Staunässe noch zu Trockenheit kommen. Staunässe und Trockenheit gilt es immer zu vermeiden. Ansonsten nur möglichst morgens (oder wenn notwendig) abends gießen und düngen.


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